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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Musikzusammenstellung: Anette Fassl

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mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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kulturWelt

09.00 Uhr
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Der Denisova-Mensch Ein neues Familienmitglied Evolution und Musik Warum Menschen Musik machen Das Kalenderblatt 24.11.1874 Der Stacheldraht wird patentiert Von Herbert Becker . Der Denisova-Mensch - ein neues Familienmitglied Autorin: Prisca Straub / Regie: Martin Trauner Die genetische Analyse eines winzigen Fingerknöchelchens aus einer Höhle im sibirischen Altai-Gebirge war eine Sensation: Im Jahr 2010 hat sie eine bisher unbekannte, archaische Menschenform zutage befördert - den Denisova-Menschen. Vermutlich war er kräftig gebaut und lebte bis vor rund 50.000 Jahren weit verbreitet in Asien - zeitgleich mit Neandertaler und Homo sapiens. Offenbar hat er sich auch mit beiden vermischt. So finden sich Spuren des Denisovaners bis heute im Erbgut moderner Menschen: Einige asiatische Bevölkerungsgruppen tragen zum Beispiel eine Genvariante, die sie erfolgreich anpasst an ein Leben in sauerstoffarmen hohen Regionen. Dank neuer genetischer Daten und fossiler Knochenfragmente nimmt der Denisova-Mensch immer mehr Gestalt an. Erstsendung 21. September 2021 Evolution und Musik - warum Menschen Musik machen Autor und Regie: Martin Schramm Was haben das "Brabbeln von Babys", das "Brüllen von Gorillas", die "Gesänge von Fußballfans" und eine "Sinfonie von Beethoven" gemein? Eine ganze Menge, sagen Musikforscher heute und erkunden in einer Art "Evolutionären Musikforschung" das Phänomen längst in seiner ganzen Breite. Warum machen wir überhaupt Musik? Wie kam sie in unsere Welt? Sind auch Tiere musikalisch? Warum ist und war Musik "nützlich" und konnte sich im Laufe der Evolution durchsetzen? Stimmforscher lauschen dazu bereits den Schreien der Kleinsten. Unmittelbar nach der Geburt legen Babys ein erstaunliches Musiktalent an den Tag - und das ohne jedes Training. Vieles spricht dafür, dass aus einer Art "Urlautsystem", einem bewährten "Emotionstransporter", eine Art "Urmusik" wurde - und daraus schließlich das, was wir heute unter Musik verstehen: Gesänge, Tänze bis hin zu raffinierten Kompositionen. Musik sorgt im Alltag außerdem für klare Vorteile; sie macht aus Einzelkämpfern ein Team; schafft und koordiniert eine schützende Gemeinschaft, die das Überleben sichert. Eindrucksvoll demonstriert wird das an jedem Wochenende in den Fußballstadien: Fans feuern durch gemeinsames Singen, Tanzen und Trommeln ihre Mannschaft an. Musik wurde aber auch zum Fitness-Faktor und damit zur Möglichkeit, sich einen "Selektionsvorteil" zu verschaffen. Eine kräftige, klare Stimme transportiert eine eindeutige Botschaft: "Ich bin gesund, ich bin groß, ich bin völlig entspannt und cool!" - Die Stimme wird zum Erotik-, Fitness- und Potenzfaktor. Erstsendung 20. Dezember 2016 Moderation und Redaktion: Iska Schreglmann

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Der Winter wird kalt und teuer - Wie geht richtig (Haus-)Wirtschaften? Von Leonie Thim und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Tiere der Tiefsee Die unerforschten Geisterwesen Das große Leuchten Tiere mit Biolumineszenz Das Kalenderblatt 24.11.1874 Der Stacheldraht wird patentiert Von Herbert Becker . Tiere der Tiefsee - die unerforschten Geisterwesen Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Die Lebensraumbeschreibung klingt wenig heimelig: Finster ist es, kalt und einsam. Der Druck ist enorm, auf jedem Quadratzentimeter lastet eine tonnenschwere Wassersäule. Dennoch lässt es sich in der Tiefsee aushalten, wenn man entsprechende Anpassungsstrategien entwickelt hat. Durchsichtige Kraken schleichen unbemerkt durchs dunkle Wasser. Fischmännchen wachsen auf ewig vereint mit Weibchen zusammen. Flohkrebse kapern Gallerthüllen von Manteltieren und nutzen diese als Kinderwägen für ihren Nachwuchs. Ob zur Kommunikation, beim Beutefang, zur Täuschung von Feinden, zum Anlocken eines Partners oder einer Partnerin - überall und immer wieder gehen in der Tiefsee die Lämpchen an. Manche Tiere leuchten über körpereigene chemische Reaktionen, andere erzeugen mit der Hilfe von Bakterien natürliches Licht. Das Leben in der ewigen Finsternis ist bunt - für winzig kleine Organismen genauso wie für 18 Meter lange Riesenkalmare. Das große Leuchten - Tiere mit Biolumineszenz Autorin: Brigitte Kramer / Regie: Eva Demmelhuber Insekten, Pilze, Fische, Würmer, Bakterien, Einzeller tun es: Sie leuchten im Dunkeln. Biolumineszenz gibt es bei mehr als 10.000 Arten und sie gibt noch viele Rätsel auf. Warum betreiben so viele Organismen diesen energieaufwändigen Prozess? In Urzeiten war Biolumineszenz wohl ein Abwehrmechanismus gegen das Zellgift Sauerstoff. Heute lockt sie vermutlich Beute und Geschlechtspartner an und schreckt Räuber ab. Doch Genaues weiß man nicht, denn die meisten leuchtenden Tiere leben in der Tiefsee, wo Feldforschung schwierig ist. In manchen Organismen ist der Prozess mittlerweile genetisch entschlüsselt, und die beteiligten Elemente Luciferin und Luciferase kommen in der Medizin und der Biologie zum Einsatz. Sie helfen als Indikatoren, Prozesse sichtbar zu machen, etwa beim Kampf gegen Krankheitserreger. Auch bei Abwasser- und Hygienetests kommt Licht zum Wirken: Leuchtbakterien zeigen, wo sich Schadstoffe und Schmutz verstecken, auf einer Fleischtheke zum Beispiel. Erstsendung 31. Juli 2020 Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr .

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Erdbebensichere Architektur Gerüstet für "The Big One" Von Thomas Kempe . Sie dauern meist nur wenige Sekunden, aber können in dieser kurzen Zeit verheerende Auswirkungen haben. Sehr starke Erdbeben mit Magnituden über acht ereignen sich weltweit im Durchschnitt einmal im Jahr. Beben zwischen sieben und acht treten im Schnitt 15-mal jährlich auf und richten oft massive Schäden an. Wenn Todesopfer durch Erdbeben zu beklagen sind, dann meist aufgrund von zusammengebrochener Infrastruktur: Gebäude, Brücken, Straßen und Leitungen - alles Menschgemachte kann durch die Erschütterungen eines Erdbebens zum Sicherheitsrisiko werden. In den zahlreichen gefährdeten Regionen der Welt wird darum viel versucht, die Infrastruktur sicherer zu gestalten. Mit erdbebensicheren oder zumindest erdbebenunempfindlicheren Gebäuden beschäftigen sich Expertinnen und Experten weltweit. Ihr Ziel: größtmögliche Sicherheit bei vertretbarem Aufwand. Die Techniken reichen von aufwändigen Megapendeln und komplexen Dämpfungssystemen bis hin zu simpler Mauerwerksverstärkung mit Naturfasern. Die Hoffnung hinter all dem Aufwand ist es, Schäden zu minimieren und im Ernstfall Leben zu retten. Redaktion: Iska Schreglmann und Nicole Ruchlak

18.30 Uhr
radioMikro

Wer weiß es? Moderation: Geli Schmaus Ruft an und spielt mit! Die gebührenfreie Nummer ins Rätsel-Studio ist: 0800 246 246 7

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Das Märchenbett Böser Wolf Von und mit Heinz-Josef Braun und Stefan Murr Das Märchenbett I (4/5): Böser Wolf "Warum frisst denn der Wolf immer alle, sogar das Rotkäppchen?" will der Felix wissen und düst ins Märchenland. Wird der Wolf den Felix wohl auch fressen wollen? Wird er ihm sagen, warum der böse Wolf der böse Wolf ist? Oder ihm sogar nur was vorheulen? (Erzählt in oberbayerischer Mundart von Heinz-Josef Braun und Stefan Murr)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung mit allen Beiträgen und Interviews hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und unter www.bayern2.de/zuendfunk.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayern 2 debattiert

Wert des Lebens - (Medizin-)Ethik, Umgang mit Behinderung, Biopolitik Diskussion mit Dr. Mirjam Janett, Historikerin, Historisches Institut der Universität Bern Dinah Radtke, Übersetzerin, Mitbegründerin des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZSL) in Erlangen Dr. Michael Wunder, Psychologe und Psychotherapeut, früher Mitglied des Deutschen Ethikrats und des Kuratoriums der Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin des Deutschen Bundestages Moderation: Gregor Hoppe Aufzeichnung aus dem Erlanger "Kreuz und Quer - Haus der Kirche" vom 21. November 2022 Die Podiumsdiskussion soll die Beschäftigung mit dem Thema NS-"Euthanasie" öffnen hin zu grundlegenden ethischen Fragen unserer Gegenwart: Wie verhält sich unsere Gesellschaft gegenüber geistig oder körperlich behinderten Menschen? Wo steht sie in der Beantwortung ethischer und biopolitischer Fragen, die gerade der Beginn und das Ende menschlichen Lebens aufwerfen? Veranstalter ist das Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg. Im Rahmen des Publikationsprojekts "Den NS-Krankenmord erinnern" ist die Podiumsdiskussion eine von vier Veranstaltungen, die unterschiedliche Aspekte im Umgang mit der NS-"Euthanasie" seit 1945 thematisieren.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Dass Rock mit Kellerfalte und rigoroser Spaß sich nicht ausschließen, lernt der gescheiterte Pilzezüchter Neil im Abendstudium: Elizabeth Finch, die Dozentin, wird seine zweite Lebenshälfte entscheidend verändern - nicht nur seinen Blick auf Geschichte, Philosophie und Literatur. Neil lernt auch, anders zu lieben. Lesung mit Frank Arnold Redaktion und Moderation: Kirsten Böttcher "Monotheismus", sagte Elizabeth Finch. "Monomanie. Monogamie. Monotonie. Was so anfängt, kann nichts Gutes sein." (Julian Barnes, Elizabeth Finch) Als Neil im Abendstudium eine Vorlesung zu "Kultur und Zivilisation" besucht, weiß er, dass er zum ersten Mal im Leben am richtigen Ort angekommen ist. Für ihn, den gescheiterten Schauspieler und "König der unvollendeten Projekte", wie seine Kinder den sprunghaften Vater necken, war die elegante Lehrerin im stilvollen Vintage-Look, die mit perfekter Rhetorik und "rigorosem Spaß" unterrichtet, Hafen und Offenbarung zugleich. Als Elizabeth Finch stirbt, erbt er ihre Bibliothek und Notizbücher und stürzt sich in ein Studium über Julian Apostata, den letzten heidnischen Kaiser des Römischen Reichs, der im 4. Jahrhundert das Christentum zurückdrängen wollte. Den Gedankenspuren seiner bewunderten Lehrerin folgend, stellt ihr ehemaliger Student Geschichtsschreibung und Monotheismus in Frage. Wie anders, so überlegt Neil, hätte beispielsweise die Welt aussehen können, wäre Apostata nicht mit 31 Jahren gestorben. "Man stelle sich die letzten fünfzehn Jahrhunderte ohne Religionskriege vor", so Neil. Julian Barnes' 25. Roman ist nicht nur eine sanfte Liebesgeschichte, sondern auch eine Hommage an Menschen, die nicht nach dem darwinistischen Prinzip "Survival of the Fittest" funktionieren, die sich merkwürdig außerhalb von Zeit und Zeitgeist positionieren, die wagen, sich "ernsthaft", gemäß den Ansprüchen von Miss Finch, mit Geschichte, Philosophie und sich selbst auseinanderzusetzen. "Warum sollten wir glauben, dass unser kollektives Gedächtnis - das wir Geschichte nennen - weniger fehlbar ist als unser persönliches Gedächtnis?" (Elizabeth Finch, Julian Barnes) Julian Barnes, geboren 1946 in Leicester, hat 2011 für seinen Roman "Vom Ende einer Geschichte" den Man Booker Prize erhalten und war zuvor bereits dreimal nominiert. Unter dem Pseudonym Dan Kavanagh hat der britische Schriftsteller auch Krimis geschrieben. Beide Eltern waren Französischlehrer und haben ihren Sohn Julian mit ihrer Frankophilie angesteckt. Barnes lebt in London. Lesung mit Frank Arnold Regie: Antonio Pellegrino Redaktion und Moderation: Kirsten Böttcher "Elizabeth Finch" von Julian Barnes erscheint als ungekürzte Lesung am 3. November im Argon Verlag, koproduziert von den radioTexten; das Buch, übersetzt von Gertraude Krueger, bei Kiepenheuer & Witsch. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags können wir die Sendungen in unserem Bayern2-Podcast "Lesungen" jeweils7 Tage anbieten.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr .

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 25.11.1940 - Woody Woodpecker beginnt Zeichentrickkarriere .

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Johannes Boris Borowski: Klavierkonzert (Florent Boffard, Klavier; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Manuel Nawri); Joachim F.W. Schneider: "PlingPlong" (Stefan Barcsay, Gitarre; Joachim F.W. Schneider, Spieluhr); Christof Johannes Weiß: Kammersymphonie - "Into the uncertain" (der gelbe klang); Karola Obermüller: "will 'o wisp" (Jeremias Schwarzer, Blockflöte; Carin Levine, Flöte; Makiko Goto, Koto; Konstantin Ischenko, Akkordeon); Günter Horn: "variations on a proper major melody" (Günter Horn, Gitarre); Katrin Klose: "Farbwolken" (der gelbe klang)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll (Bernd Glemser, Klavier; Nationales Polnisches Radio-Sinfonie-Orchester: Antoni Wit); Bernard Herrmann: "Souvenirs de voyage" (The Nash Ensemble); James MacMillan: Alleluia (SWR Vokalensemble Stuttgart: Marcus Creed); Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur, op. 102, Nr. 2 (Tanja Tetzlaff, Violoncello; Lauma Skride, Klavier); Niels Wilhelm Gade: Symphonie Nr. 2 E-Dur (Danish National Radio Symphony Orchestra: Christopher Hogwood)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett G-Dur, op. 101 (Rasumowsky Quartett); Clara Schumann: Drei Lieder, WoO 26 (Chor des Bayerischen Rundfunks: Rupert Huber); Christian Sinding: Violinkonzert A-Dur, op. 45 (Henning Kraggerud, Violine; Bournemouth Symphony Orchestra: Bjarte Engeset)

04.58 Uhr
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