Tagestipps

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Das Jahr des magischen Denkens Von Joan Didion Übersetzung aus dem Amerikanischen: Antje Strubel Komposition: Ole Schmidt Bearbeitung und Regie: Thomas Fritz Mit Heidi Ecks Produktion: MDR 2019 Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

Samstag 19:04 Uhr HR2

Live Jazz | hr2-kultur

Boulez Materialism || Christopher Dell, vib | Johannes Brecht, electronics | Jonas Westergaard, b | Christian Lillinger, dr | 50. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2019, hr Sendesaal Frankfurt, Oktober 2019

Samstag 20:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radiofestival: Oper - Händel "Agrippina" aus Covent Garden

Aufführung vom 11. Oktober 2019 im Royal Opera House Covent Garden London "Game of Thrones" goes Baroque: Georg Friedrich Händels Oper "Agrippina" über eine Machtintrige im antiken Rom. Georg Friedrich Händel feierte mit der Aufführung seiner sechsten Oper "Agrippina" 1709 in Venedig einen Sensationserfolg. Kein Wunder: Die Oper schildert einen veritablen Politkrimi der römischen Antike, der nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Es ist ein "Game of Thrones" oder "House of Cards" des alten Rom. Die Kaisergattin Agrippina setzt mit ihrem Ehrgeiz alles daran, um noch zu Lebzeiten von Claudius, ihrem Sohn Nero mit Intrigen, Sex and Crime die Thronfolge zu sichern. Unter der Leitung von Maxim Emelyanychev gastierte ein Spitzenensemble am Opernhaus Covent Garden in London, angeführt von Joyce DiDonato in der Titelpartie und dem herausragenden Countertenor Franco Fagioli als Nerone. Georg Friedrich Händel: "Agrippina" Dramma per musica in 3 Akten Interpreten: Claudio: Gianluca Buratto Agrippina: Joyce DiDonato Nerone: Franco Fagioli Poppea: Lucy Crowe Ottone: Iestyn Davies Pallante: Andrea Mastroni Narciso: Eric Jurenas Lesbo: José Coca Loza English Baroque Soloists Orchestra of the Age of Enlightenment Leitung: Maxim Emelyanychev

Samstag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Bitmemis - not finished yet Von Ralf Haarmann Mit Sandra Bezler, Lilay Huser, Sema Poyraz, Siir Eloglu, Silvia Munzón López und Kerstin Kramer Regie: Ralf Haarmann WDR 2019 Drei junge Frauen der so genannten "dritten Einwanderer-Generation" erzählen von sich und ihren Großmüttern. Wie war es damals, wie ist es heute? Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sprechen sie über Heimat, Zugehörigkeit und liefern überraschende Erkenntnisse. Wie sind wir aufgewachsen, wie wurden wir erzogen, welche Rolle spielt der Migrationshintergrund überhaupt noch? Schon die erste Generation der "Gastarbeiterinnen" aus der Türkei war anders als allgemein angenommen: Viele Frauen waren stark und absolut selbstständig, keinesfalls waren sie nur die Anhängsel ihrer arbeitenden Männer. Die Sprecherinnen der dritten Generation legen hier den Fokus auch längst nicht mehr primär auf Integrationsaspekte, vielmehr sehen sie die Konflikte im Elternhaus oder in ihrer Rolle als Frau unabhängig von der Herkunft. An welchen Punkten haben meine Probleme überhaupt noch etwas mit der Herkunft meiner Eltern und Großeltern zu tun? Was macht meine Identität wirklich aus? Klar ist eigentlich nur: eine endgültige Definition von Identität kann es nicht geben, denn alles ist dauernd im Prozess - bitmemis, not finished yet. Allen Aussagen liegen reale Interviews zugrunde. Ralf Haarmann, geb. 1970. Komponist, Autor und Hörspielregisseur. Gründer der freien Theatergruppe Samaldo Tamatues Horseproduction und des Labels klangm?bel. Kompositionen für Hörspiele unter anderen Auch Deutsche unter den Opfern (WDR 2017), Alphabet (Dlf 2019).

Samstag 22:05 Uhr BR-Heimat

BR Heimat am Feiertag

Schubert und Sauschneider Ein Konzert der Tanzgeiger im schwäbischen Schloss Kirchheim vom 1. August 1997 Von Ulrike Zöller Rudi Pietsch und die Tanzgeiger aus Österreich waren in den 1990er Jahren in Bayern viel unterwegs, waren mehr als ein Geheimtipp bei Tänzern und Geigern, die es richtig "krachen lassen" wollten. Umso verwunderter reagierten viel Tanzgeiger- Fans, als im Sommer 1997 ein Konzert im Fuggerschloss Kirchheim in Schwaben angesetzt wurde: Mit höfischer Musik aus Österreich, mit Menuetten oder Polkas aus Unterhaltung und Klassik, aber auch mit Volksmusik zwischen Salzburg und dem Burgenland. Der im Februar dieses Jahres verstorbene Rudi Pietsch war hier als Konzertmeister und als Moderator in seinem Element. Und die erstaunte Nachfrage von einigen Volksmusikfreunden "Ja, können die denn Noten?" war mit den sowohl bravourös, als auch hin- und mitreißend dargebotenen großen und kleinen Werken schnell beantwortet.

Samstag 23:04 Uhr SWR2

ARD Radiofestival. Kabarett

Höhepunkte vom Salzburger Stier 2020 - Der österreichische Preisträger Florian Scheuba Moderation: Thomas Koppelt (Aufzeichnung vom 14. Mai 2020 im Kammermusiksaal Deutschlandfunk, Köln) Florian Scheuba bewegt sich außerhalb der Wohlfühlzone - dort, wo die Pointe sitzt, trifft und trotzdem von hohem Unterhaltungswert ist. Der Wiener war Mitbegründer, Autor und Akteur des parodistischen Theater-Kabaretts "Die Hektiker" und hat in unterschiedlichen Ensembles für politisch fundierte Satire gesorgt. Er war Miturheber und Darsteller bei den ORF Fernsehsatiren "Die 4 da" und "Wir Staatskünstler" sowie Koautor von "Cordoba" (Salzburger Stier 2011). 2015 stand Florian Scheuba erstmals als Solist auf der Bühne und wurde für sein Programm "Bilanz mit Frisur" mit dem Österreichischen Kabarettpreis prämiert.

Samstag 23:05 Uhr NDR Info

Nachtclub Classics

In Search Of Space Mit monotonen Riffs, spacigen Synthesizern und anarchischer Weltraummystik begründete die Band Hawkwind 1970 den Space Rock Moderation: Goetz Steeger Die Gegend Ladbroke Grove im Londoner Notting Hill war um 1970 das Zentrum des Underground: bunte Boutiquen, cornernde Hippies und spontane Free-Concerts bestimmten das Bild. Dort hatten Hawkwind ihren Proberaum und prägten ihre Kombination aus Hard Rock, Sci-Fi und bizarrem Bühnen-Happening mit Strop-Licht und spacigen Klamotten. Anders als die Mega-Bands der Zeit wie Pink Floyd oder Genesis sahen sich Hawkwind als Teil einer Do It Yourself-Szene, zu der radikale linke Gruppierungen wie die White Panther ebenso gehörten wie Drogen-Freaks und Rocker. Wie bei einer Kommune veränderte sich die Besetzung der Band ständig, eine zeitlang war auch der zukünftige Motörhead Lemmy Kilmister mit dabei, er sang den einzigen großen Hawkwind-Hit "Silver Machine" aus dem Jahre 1972. Zum festen Erscheinungsbild gehörte bis 1975 auch die bemalt und überwiegend unbekleidet auftretende Tänzerin Stacia Blake. Die Band und der Kult um sie hält bis heute an, das "Hawkfest" findet unregelmäßig an verschiedenen englischen Orten statt: ein Festival - überwiegend für die Fans von früher. Um den authentischen Hippie-Spirit zu bewahren, werden grundsätzlich nicht mehr als an die 1.000 Tickets verkauft. Space Rock als solches wurde zu einer dauerhaften Tradition, die in den letzten Jahrzehnten von Bands wie Monster Magnet oder Spiritualised fortgesetzt wurden. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue

Sonntag 00:05 Uhr SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2020. Folknacht Rudolstadt Festival

Konzerthightlights vom Rudolstadt Festival 2010 bis 2019 Mit Billy Bragg, Faber, Alejandra Ribeira, Anouska Shankar, Reinald Grebe, Wenzel, Sam Lee & Friends, Sophie Hunger, Alice Phoebe Lou, Cowboy Junkies, Element of Crime, Pippo Pollina & Thüringer Symphoniker, Youssou N Dour, Billy Bragg, Alin Coen Band u. a. Moderation: Grit Friedrich und Johannes Paetzold

Sonntag 00:05 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Sigi Finkel im Interview, Edward Perraud Trio bei Jazz The City 2019; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Gesprächsgast ist der seit vielen Jahren in Wien lebende Saxofonist und Komponist Sigi Finkel, der im Herbst seinen 60. Geburtstag feiert. Bandprojekte mit Enrico Rava, Tomasz Stanko, John Abercrombie, Mamadou Diabate, Monika Stadler und vielen mehr schmücken seine Diskographie, seine Musik hat Finkel in dutzenden Ländern auf verschiedenen Kontinenten aufgenommen und aufgeführt. Vom 7. bis 9. September präsentiert er im Rahmen eines dreitägigen Portraits im Wiener Porgy Bess Ausschnitte aus seinem musikalischen Lebenswerk, im "Jazznacht"-Interview mit Xavier Plus gibt Sigi Finkel vorab Einblicke und spricht über besondere Momente seiner Reisen um die Welt. Anschließend ist der Auftritt des französischen Schlagzeugers Edward Perraud und seines Trios beim Festival "Jazz The City" 2019 in Salzburg in voller Länge zu hören. Gestaltung: Xavier Plus

Freitag Sonntag